Radiale Stoßwellentherapie (ESWT)

Zu den Erkrankungen, die mit Stoßwellen behandelt werden, zählen

  • Tennisarm oder -ellenbogen
  • Golferellbogen
  • Plantarfaszienentzündung
  • Fersensporn
  • Kalkschulter
  • Muskuläre Verspannungen
  • Achillodynie (Schmerzen an der Achillessehne)
  • Patellaspitzensyndrom/ Belastungsschmerz an der Kniescheibe

Häufig kommt die Stoßwellentherapie bei den o.g., nicht selten sehr hartnäckigen Krankheitsbildern zum Einsatz, wenn andere Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind.

Bei orthopädischen Krankheiten entfalten die Stoßwellen ihre Wirksamkeit, indem sie das erkrankte Gewebe reizen. Dabei regen sie komplexe Vorgänge an, die Durchblutung und Zellstoffwechsel im Gewebe fördern. So werden Heilungsprozesse begünstigt und Schmerzen verringert. Zudem werden durch den Impuls an der betroffenen Stelle Nervenfasern stimuliert, die den Schmerz verringern, körpereigene entzündungshemmende Stoffe werden ausgeschüttet.

In der Regel sind 3- 6 Sitzungen von ca. 15 Minuten im wöchentlichen Abstand erforderlich. Die Anzahl und Intensität der Impulse variieren je nach Krankheitsbild.

Sinnvoll ist, nicht nur lokal die verletzte Struktur zu behandeln, sondern auch mit speziellen Behandlungsapplikatoren die umliegende Muskulatur mitzubehandeln. Therapieunterstützend wirken hier auch Kinesiotaping, Eisbehandlung und Elektrotherapie.

Als Kontraindikationen sind zu nennen:

– Schwangerschaft

– Herzschrittmacher

– bösartige Erkrankungen (Tumore, etc.)

Die Stoßwellentherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

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